Gaben

·

zurück

„Selbstredend könnten auch bei diesem angedeuteten Themenkomplex frag‑ und merkwürdigste Details Einlaß gefunden haben, aber aus schon genannten Gründen, nur noch eine einzelne Absurdität, die sich im Verlaufe des heutigen, des letzten Ramazantages eingestellt hat. Am besagten Tag ist es nämlich Gang und Gebe (im wahrsten Sinne) die nächste Nachbarschaft (sprich: die in derselben Straße Wohnenden), mit brötchengroßen, sesambestreuten Fettgebackenem aufzusuchen. Zaghafte Versuche Dargebotenes abzulehnen, fruchten aber leider ob der sich ansonsten einsetzenden Haltung, man mißachte darbringende Person, nichts. Berge beschriebenen Gebäcks warten seitdem darauf, daß endlich Dunkelheit einsetzt (Dunkelheit hat begonnen…), um ihr kurzlebiges Schicksal im Magen‑Darmtrakt eines höchstwahrscheinlich trächtigen whiskyfarbenen Hundemädchens zu beschließen. Letztes Wort ‑ vorheriger Satz gibt mir Anlaß, mich meinen mir weiterhin obliegenden Tätigkeiten und Verpflichtungen zu widmen, die, wie immer um diese Zeit 19.30 Uhr) mit einer sorgfältigen Kontrolle der verfügbaren Alkoholika-Bestände beginnen.“ (Brief vom 17. 05. 1988)