Über Kinderarbeit in einer Autowerkstatt

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„Zig ca. Zehnjährige, von oben bis unten abgerissen + verdreckte, Jungs kriechen unter Uralt‑Leyland‑Transportern herum + fummeln, was das meist selbstgebosselte Werkzeug hergibt. Auf kurzes Räuspern vom Chef stehen sie dann wie eine Eins vor ihm um Direktiven entgegenzunehmen (Teeholen) die, tout suite und spurtensterweise ausgeführt werden. So nimmt es denn auch kaum Wunder, wenn während, bei einem im Stehen geführten Gespräch über mögliche Reparaturen und Modalitäten, guter, alter Chef sich bemüßigt sieht, einem, gerade aus einem Leyland aufgetauchten Bub, mit seinem heavy‑duty‑boots eins in den Rücken zu geben, daß das arme Wesen gar nicht mehr umhinkommt, als sich unter dem nächsten Transporter einzurichten. Wie gesagt, solche Situationen sind eher noch gehobener Standard, um nicht zu sagen: Ausbrüche libertinen Denkens.“ (Brief von Ende Februar 1988)