Der Wasserhahn

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„Die tägliche Aufmerksamkeit verlangt auch unser Wasserhahn von mir. Und das nicht etwa durch das gute Wasser, das er spendet, sondern wie er spendet. Sein Rohr kommt dick und breit aus der Wand. Gut, er ist nicht aus Chrom, sondern es ist nur ein dicker Plastikschlauch. Dennoch, auch daran hat man gespart. In der Kürze liegt die Würze. Er kommt gerade soweit aus der Wand, daß der sich auf den inneren Rand des Waschbeckens ergießt, Seifenschale etc. unter Wasser setzt, statt geordnet ins Becken zu fließen. ‑ Fast regelmäßig ist auch der Hahn für warmes und kaltes Wasser ‑ wenn man schon über so einen Luxus verfügt ‑ verwechselt. Für die kulturspezifischen Begründungen dafür habe ich bisher keinen roten Faden gefunden.“